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Die Neuraltherapie nach Huneke
wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem,
dem eine entscheidende Rolle bei akuten wie auch
chronischen Schmerz- und Krankheitszuständen
zugeschrieben wird. Es werden geringe Mengen eines
Lokalanästhetikums (Procain, Lidocain) injiziert,
die örtlich eine leichte Betäubung hervorrufen
und den Zellstoffwechsel anregen. Die Wirkung
bleibt nicht lokal begrenzt, sondern nimmt über
das vegetative Nervensystem auch regulierend Einfluß
auf innere Organe, Hormonsystem und weiter entfernt
liegende Körperregionen.
Man unterscheidet Segmenttherapie und Störfeldsuche.
Mit Segmenten sind Abschnitte des Körpers
gemeint, die von bestimmten Nervenästen des
ZNS (Gehirn und Rückenmark) versorgt werden.
Innerhalb eines Segments stehen alle Gewebsschichten,
von den inneren Organen bis zur Haut miteinander
in Verbindung. Somit ist es möglich durch
gezielte Injektionen in die Haut, tiefer liegende
Organe zu beeinflussen. Störfelder sind veränderte
Gewebestrukturen (Narben, chronische Entzündungsherde,
chronische Schmerzregionen, u.ä.), die über
Nerven- und Hormonsystem Fernstörungen verursachen.
Durch Ausschalten der Störfelder werden krankheitsunterhaltende
Ursachen aufgehoben.
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