Klinische Hypnose   1|2|3

Die Hypnosetherapie ist ein prozeßhaftes Geschehen. Es geht nicht darum, den Klienten seiner Verantwortung zu entledigen und ihm eine „heile Welt und eitel Sonnenschein einzureden“. Vielmehr ist es Anliegen dieser Arbeit, dem Menschen wieder die Zügel seines Lebens in die Hand zu geben. Dazu ist es oftmals notwendig, den Problemen auf den Grund zu gehen und zu schauen, was hinter den jeweiligen Wünschen, Sehnsüchten, Ängsten, belastenden Lebensumständen und so weiter, verborgen liegt. Wie tief es gehen soll, entscheidet letztlich der Klient. Eine Behandlungsfolge von sechs bis zehn Sitzungen ist sinnvoll, aber nicht obligat.

Anwendung findet die klinische Hypnose bei: Neurosen, psychischen Traumen, Depressionen, Ängsten und Phobien, bei Essstörungen, Süchten (Rauchentwöhnung, Esssucht), Schlaflosigkeit, Nervosität, zur Linderung von Schmerzzuständen, psychosomatischen Erkrankungen, vegetativen Störungen (Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen), Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, stressbedingter Haarausfall, zur Stärkung des Immunsystems bei schweren chronischen Krankheiten und Krebs, zum Narkoseersatz und vielem mehr.